Kindergruppe Sternschnuppe

 



Umwelt Natur und Wald


Die Erde gehört uns nicht, wir sind ein Teil der Erde
Nur was Kinder kennen, können sie auch lieben und schützen lernen

Warum gehen wir bei jedem Wetter raus?

Draußen können die Kinder:

  • die kleinen Dinge der Natur am Wegesrand entdecken (Spinnennetze, Steine, den Löwenzahn in der Asphaltfuge, den ersten Schmetterling im Frühling, die Raupe auf dem Blatt).
  • ihr Lebensumfeld erkunden und Heimatverbundenheit entwickeln.
    laufen und sich vielfältig bewegen.
  • unterwegs können die Kinder üben, sich im Straßenverkehr richtig zu verhalten.

Warum gehen wir oft in den Wald?

Der Wald ist Lebens- und Erfahrungsraum. Im Wald kann eine Ruhe erfahren werden, wie sie Kinder in ihrem Alltag kaum noch erfahren können. Fernsehen, Computer, Stadtverkehr, Neonlichter und die permanente Lautstärke des Alltags erzeugen Unruhe und Stress bei den Kindern.

Im Wald ist alles anders. Seine Ursprünglichkeit wirkt sich äusserst positiv auf die Kinder aus.
Ohne vorgefertigtes Spielzeug, mit geheimnisvoll wirkenden Bäumen und Geräuschen wird die Phantasie und Kreativität der Kinder angeregt.

Die Kinder lernen, mit Tieren und Pflanzen umzugehen und beide zu respektieren.

 

Waldexkursion mit dem Förster

Im Wald können Kinder:

  • die Jahreszeiten intensiver erleben (Lichtverhältnisse, Temperatur, Blumen, Büsche, Gräser, Regen, Schnee).
  • leichter Kontakt zueinander aufbauen.
  • mit den Erzieherinnen ins Gespräch kommen über Dinge, die sie beim Spaziergang sehen oder die sie beschäftigen.
  • sich uneingeschränkt bewegen. Sie lernen so Körperbeherrschung und trainieren unbewusst die Grobmotorik (beim Klettern, Rennen, Hüpfen...) oder die Feinmotorik (beim Blumenpflücken, Sammeln von Steinen).

Für die Kinder sind diese sinnlichen Erfahrungen wichtiger als mittags mit sauberer Kleidung nach Hause zu gehen.